Besonderheiten des Verfahrens
Das straff organisierte Verfahren der Perspektivenwerkstatt wird bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten im englischsprachigen Raum erfolgreich eingesetzt. Seit Mitte der 1990er Jahre wird es zunehmend auch in Deutschland angewandt (u.a. in Essen, Berlin, Lübeck, Schwäbisch Gmünd, Leverkusen, Arnsberg).
→ Genaueres zu diesen und weiteren Beispielen
Durch die Perspektivenwerkstatt wird eine hohe Identifikation der Bevölkerung, der betroffenen Eigentümer, Anwohner, Nutzer und anderer Interessensgruppen mit dem Projekt sowie eine konsensfähige Grundlage für die zukünftige Gestaltung erreicht. Die Stärke des Verfahrens liegt in einer für jeden offenen Bürgerbeteiligung und in der Zusammenführung eines breiten Spektrums von Akteuren. Sie eignet sich besonders, um Planungskonflikte zu lösen, zeitnah übergreifende Visionen zu schaffen und durch eine Vielzahl von Ideen Schwung in das Projekt zu bringen.
Ziel der Perspektivenwerkstatt ist ein von der breiten Mehrheit der Bürger getragenes Konzept als verbindliche Grundlage für nachfolgende Beauftragungen und Wettbewerbe.
- Einbindung wichtiger lokaler Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden sowie seitens der Grundeigentümer, Anlieger, Nutzer und Bewohner
- Optimale Kombination zwischen öffentlicher Erörterung, interner Abstimmung und professioneller Planung
- Integrierte Lösungen aus städtebaulicher, wirtschaftlicher, freiraumplanerischer und verkehrsplanerischer Sicht
- Realistische, mehrheitsfähige und schnell umsetzbare Planungsgrundlagen
- Planungs- und Investitionssicherheit
- Grundlagen für die nächsten Verfahrensschritte
Weitere Informationen bieten ein → Faltblatt Perspektivenwerkstatt zum downloaden sowie das Handbuch „Perspektivenwerkstatt“, Andreas von Zadow, 1997, ISBN 3-88118-231-4.
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