Bücher
PERSPEKTIVENWERKSTATT
Visionäre Entwürfe, kooperative Strategien, neue Initiativen – fünf Tage partizipativer Quartiersplanung, die Ansichten und Prioritäten dauerhaft neu ordnen können. Hintergrund, Konzept und praktische Anwendung der Methode werden auf 102 Seiten reichhaltig bebildert dargestellt.
Andreas von Zadow, Perspektivenwerkstatt, 1997, 102 Seiten, reich illustriert. ISBN 3-88118-231-4.
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Eine umfassend überarbeitete Neuauflage des Buches ist derzeit in Arbeit
The Community Planning Event Manual
Das englische Pendant unseres Handbuches ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen.
Nick Wates. The Community Planning Event Manual. 121 S. ISBN 1-84407-492-1, 2008, GBP 17,-. Earthscan, London.
Dieses ‘How-to-do’ Manual für partizipative Stadtplanungs-Workshops ist eine Überarbeitung früherer Publikationen des gleichen Autors: Action Planning (1996, Rezension TRIALOG 53:51) und Community Planning Handbook (2000). Systematisch beschrieben werden die Notwendigkeit für partizipative Stadtplanung und die vorgeschlagene Methode, die Entscheidungsfindung, Vorbereitung der Veranstaltung, der tatsächliche Ablauf eines Planunsgworkshops und Follow-Up Aktivitäten, welche zu konkreten Folgen des Engagements
führen sollen.
Besonders wertvoll sind auch die 30 Seiten Anhang, der Daten, Adressen, Tabellen, Literatur etc. enthält.
Die neue Publikation reflektiert die 40 Jahre Projekt-Erfahrungen seit dem Ur-Event der Methode 1967, als das American Institute of Architects die ersten Workshops in 125 Städten durchführte. Auf viele Fall-spezifischen Details wird verzichtet, praktische Vereinfachungen eingeführt (wie die Verwendung von Post-it Zetteln statt der umständlichen Moderationskarten) – und die Empfehlung, eine Gruppe von 4-5 Architekturstudenten hinzuzuladen, die Gedanken dann visualisieren können. Obwohl das Handbuch immer noch sehr stark auf englische Verhältnisse abzielt, ist es bei sinngemäßer Übertragung auch für Workshshops in Ländern des Südens sehr nützlich.
Kosta Mathéy
Mehr dazu unter www.communityplanning.net
La Participation Dynamique
Auch im Französischen Sprachraum ist 2009 ein Handbuch unter dem Titel “Concertation citoyenne en urbanisme” erschienen.
EIGENINITIATIVE
Am Beispiel von sieben Alternativprojekten aus ganz Europa, die der Initiative Einzelner entsprungen sind, zeigt Andreas von Zadow die unterschiedlichen Beweggründe und die Konzepte, die zunächst utopisch anmutenden Vorhaben zum Durchbruch verholfen haben. Ist etwas anders an diesen “sozialen Unternehmern”? Was treibt sie an? Was ist das Geheimnis ihres Erfolges? Ist jeder von uns dazu in der Lage?
Andreas von Zadow, Eigeninitiative, Stuttgart: Urachhaus, 1998, 140 Seiten, reich illustriert. ISBN 3-8251-7168-X.
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Die im Buch beschriebenen Projekte:
- Einfach und selber Bauen, Gelsenkirchen – Mit wenig Geld und viel Eigenleistung Hausbesitzer werden
- Stadtentwicklungsprojekt E.V.A., Culemborg (NL) – Wie durch eine Selfmadefrau eine integrale, stadtökologische Siedlung entsteht
- Zukunftsorientierte Personalentwicklung, Wels (A) – Der Aufstieg einer einfachen Sekretärin zu Präsidiumsleiterin oder: Wie man erfolgreich eine Behörde umkrempelt
- StattAuto Carsharing GmbH, Berlin – Vom Student zum Unternehmer und zum Impulsgeber kommunaler Verkehrspolitik
- Battlebridge Centre, London – Eine Frau im Kampf gegen das Establishment, und wie sie dabei ein verwahrlostes Bahngelände zur sozial-ökologischen Oase inmitten der Großstadt verwandelt
- Miljöligan, Stockholm – Vom Problembezirk zum europäischen Vorzeigeobjekt: Das Erfolgsrezept einer Bürgerinitiative
- Netzkauf, Schönau (D) – Die “Stromrebellen aus dem Schwarzwald” oder: Wie eine Gemeinde ihr eigenes Elektrizitätswerk gründet
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